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So kam es, dass ich mit mienem Cousin Rorna Richtung Stadt unterwegs war. Er saß vorne neben dem Soldaten auf dem Kutschbock. Wir Mädchen, insgesamt 30, die wir auf die 3 Kutschen verteilt warne, quetschten und hinten zu je 5 Mädchen in einer der 2 Käfige die auf je einer Kutsche standen. Es war ein schreckliches Gefühl. Überall roch es noch Urin udn Erbrochenem. Zum Glück war ich mit den ältesten Mädchen zusammen, denn wir hatten uns eine Ecke ausgesucht, um dort unsere Geschäfte zu verrichten, so dass wir nicht in unseren eigenen Ausscheidungen liegen mussten. Trotz dieser Maßnahme war der Gestank fast unerträglich. Die kleineren weinten viel, und lagen in all dem Mist. Sie sahen sehr schlimm aus, und die Käfige waren eh schon sehr unbequem. Nachts stapelten wir uns fast das die Kutschen nicht sonderlich groß waren und wir auch nicht aus den Käfigen durfte, doch tagsüber wenn es dann noch warm war, und uns die heiße Sonne auf die Köpfe schien, war es noch schlimmer. Wir bekamen nur morgens und abends je eine scheibe brot und jeder einen schluck Wasser. Das war nicht viel nicht mal annähernd ausreichend. Wir, die größeren gaben oft den noch jüngeren von unserem Zuessen und zutrinken etwas ab, da wir schon öfters als sie dem Hunger ausgesetzt waren und leichter mit der Situation zurechtkamen. Doch auch für uns war es nicht einfach. Für keinen von uns.

Als wir noch etwa 20 kilometer von der Stadt entfernt waren, wo die ersten von uns verkauft werden sollten, hielten wir plötzlich udn vollkommen ruckartig am Wegrand an. Ich startte aus dem verrostetem und dreckigem Gitter und versuchte zu erkennen, was vorne vor sich ging. Doch auch die anderen waren neugierig und ängstlich zugleich, auch sie wollten schauen, wollten sich vergewissern, dass uns nichts schlimmes bevor stand. Man konnte unsere Angst spüren, einige weinten bereits, aus Furcht uns könne etwas schlimmeres als bisher wiederfahren. Doch wir konnten nichts sehen.

 Nach einigen Sekunden angsterfüllten Wartens, konnten wir endlich etwas hören. Das Schnauben eines Pferdes, als sein Reiter abstieg und sich mit seinem gesamten Gewicht in den dichten Schotter, der den Weg begrenzte stemmte und eine Stimme. Eine männliche Stimme. Die Stimme war kühl und man konnte ihr anhören, dass ihr Meister ein grausamer und von Boshaftigkeit durchtriebener Mann war. Als wir ihn dann endlich erblicken konnte, stockte allen der Atem. Es war ein Koporal der türkischen Besatzung.

Obwohl dieser Mann, ich würde schätzen er war so um die 38 Jahre alt, nicht aussah wie ein Türke, rief er dennoch seinen Wachen etwas zu, worauf sie sich rasch etfernten. Dann sprach er mit dem Soldaten der uns begleitete nun etwas langsameer, doch da ich nur sehr brüchig Türkisch verstand und kaum selbst sprechen konnte verstand ich kaum etwas. Doch das Gespräch schien nicht ausgeglichen. Der Soldat schien empört und erschrocken zu sein, er blickte sich oft um und schaute in unsere Richtung um seinen Blich dann schnellstmöglich auf etwas anderes zu richten, während der Koporal immer mehr ein unglaublich fieses und klaten Lächeln zeigte. Als die beiden fertig waren, drehte sich der Korporal um und stieg mit einem Fuß wieder in den Steigbügel, als er er sich plötzlich herumdrhete und rief eien völlig hasserfüllten Satz, während sein Gesicht einen Ausdruck höchster Grausamkeit zeigt:"Zeig mir die Mädchen!"

Rornar verkrampfte sich und schaute sehr besorgt drein udn auch der Soldat wirkt besorgt, doch wusste er, dass er sich nicht gegen den Korporal auflehnen durfte, wenn er am Leben bleiben wollte. So stieg er von dem Karren un Rornar tat es ihm gleich, sodass der Soldat den Befehl an ihn weitergab. Ich konnte in seinen schönen dunkel grünen Augen sehen, wie viel Angst er hatte; so schrecklich viel Angst.

Rornar ging zu dem letzten Karren zu den über 5-jährigen und lies einige Kinder aussteigen um sie dem Koporal zu zeigen. Die Kinder weinten und quickten, sie konnten sich kaum auf ihren dünnen Beinchen halten weil sie so ausgehungert waren und schon viel zu lange hatten sitzen müssen. Sie waren dreckig und stanken nach ihren Fäkalien. Der Korporal wurde rot im Gesicht, zog die Nase hoch und spuckte direkt vor die wunden Füße der Kinder und rief, nun in unserer Sprache:" Ich will keine kleinen Mädchen; ich brauche Weiber, die gut arbeiten können und schöne volle Brüste haben und mit so einem wundervollem Stück auch umgehen können", und er packte sich zur Betonung seiner Worte mir fester Hand zwischen die Beine.

Wir, die älteren, verstanden was er meinte und versuchten unaufällig zu sein, doch konnten wir alle das Schluchzen nicht unterdrücken. Der Korporal hatte uns schon bemerkt und kam genau auf unseren Käfig zu, so versuchte ich mich in der Mitte zwischen den anderen zu verstecken, damit ich nicht auffiel. Mein Cousin Rornar hatte mir immer eingeschärft, dass ich ein hübsches Ding wär, da schöne, volle rote Haar mit den Kringeln hatte ich von meiner mutter geerbt, hatte er mir eines Nachts erzählt. Doch meine Augen waren die meines Vaters; schwarz und unergründlich - wie er selbst.Er war ein Säufe, das wusste ich doch hatte ich ihn sonst seit jener Verhängnisvollen Nacht nie wieder gesehen. Und darüber war ich auch froh.

Der Korporal gab Rornar einen Stoß, damit er unseren Käfig öffnete. Rornar zögerte; er war sehr nervös und seine Finger zitterten. Er machte den Deckel auf und lies uns eine nach der anderen aufstehen, außer mir. Er wollte mich schützen, ich weiß es doch seit jenem Tage überlge ich wieder und wieder ob es nicht doch anders gekommen wäre, wenn ich mit den anderen aufgestanden wäre. Die Mädchen waren alle strohblond- oder braunhaarig, ich war wie sooft die einzige die aus der Reihe tanze. Der Korporal hatte wohl meine roten Haare zwischen den anderen Leibern entdeckt, und schubste die andren Mädchen achtlos auf Seite und zog mich zu sich ran.

 Er hatte einen leichten 3-Tage-Bart, einen dicken Bierbauch und fettige braune Haare. Es roch nach Schnaps und erinnerte mich heftig an meine Kindheit und an meinen Vater.

"Die will ich" Die sieht gut aus", rief er und grabschte mir erbamungslos an die Brüste. Ich versuchte mich zu wehren und seinen Griff zu entwenden, doch ich war zu schwach. Rornar kam heran und zog mich zu sich, ich versteckte mich sogleich hinter seinem Rücken, wie ich es schon immer getan hatte wenn ich Angst bekam. "Sie steht nicht zum Verkauf!", sagte Rornat mir fester Stimme, " sie ist schon vergeben wie bringen sie huete zu Ihrem neuen Besitzer" log er weiter. Doch der Koporal lies sich nicht beeindrucken. Sie stritten eine ganze Weile darüber, dass Rornar nur ein Untergebener war und zu gehorchen hatte.

Plötzlich passierte alles ganz schnell; ich wurde von dem Soldaten der uns bewachte gepackt und hochgehoben, und er rannte mit mir wie einen Sack Kartoffeln geschultert in Richtung Wald. Es gab einen lauten Knall, ich schrie auf und sah überall das Blut. Der Soldat blieb dast stehen und stürtzte dann auf mich drauf. Ich schrie, immer lauter und fing an bitterlich zu weinen. Der Korporal stand immer noch mit dem Revolver in der Hand neben dem Käfig und zeigte wieder sein ekliges, angsteinflößendes Grinsen.

Die anderen Kinder schrieb und heulten verzweifelt, Rornar kam auf mich zu gerannt und hockte sich neben mich; redete mit verzweifelter Stimme auf mich ein. Doch ich verstand keinen Laut, bekam von der ganzen Aufregung gar nichts mit. Ich starrte nur noch auf den toten Solaten der halb neben und noch halb auf meinen Beinen lag. Überall war das Blut und an seinem Rücken klaffte eine große Fleischwunde, wo ihn die Kugeln getroffen hatten. Er war tot. Gestorben für mich, für mein Leben. Tot. Wegen mir.

Der Kororal kam näher schaute die Leiche in meinen Händen an, stieß mit dem Fuß kurz dagegen. Dann fing er an zu lachen. Es war so grausam. Er war grausam. Ich fing wieder an zu weinen, da gab es auf einmal einen heftigen Schlag in meinem Kopf. Ich flog zur Seite und verstand erst nicht was geschehen war. Die Ohrfeige war völlig unerwartet gekommen. Meine Wange war heiß und ich konnte mir denken, dass dort jetzt 5 Abdrücke seiner fleischigen Hand zu sehen waren. " Weinen macht die Schlampen hässlich",meinte der Korporal nur. Rornar wollte gerad zu mir gehen und mich trösten, da zog der Korporal wieder seinen Revolver; zielte auf Rornar, packte mich am Handgelenk und zerrte mich, weiter auf Rornar zielend in Richtung seines Pferdes.

Rornar kam näher, doch er hatte große Angst, das konnte ich ihm ansehen, aber scheinbar war seine Sorge um mich größer. Ich musste ihn retter, das wusste ich. Ich durfte nicht zulassen,dass auch noch er wegen mir sterben würde. " Lauf weg! Bitte! Rornar, stirb du nicht auch noch! icht wegen mir! Bitte! Kümmere dich um die anderen! Sie brauchen dich! Wir werden uns wiedersehen! Versprochen!", schreib ich und versuchte so überzuegend wie möglich zu schauen. Rornar blieb stehen, er wirkte verzweifelt. Da hörte ich ein leises Raunen neben meinem Ohr:" Nana, du sollst doch nicht lügen. Du weißt ganz genau, dass du ihn niemals weidersehen wirst." Ja, das wusste ich. Das war mir bereits klar geworden, als ich in den Armen des toten Soldaten fiel. Ich würde sie alle niemals mehr wiedersehen. Niemals mehr.

 

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Der Weg bis zu dem großen Palast war anstregend und sehr, sehr weit. Der Koporal miente ich hätte vermutlich Läuse oder irgendwelche ansteckenden Krankheiten, deshalb durfte ich nicht auf ein Pferd sondern musste den Weg barfuß laufen. Mit einem Strick, wollten sie mich davon abhalten weg zu laufen, doch ich hatte viel zu viel Angst vor dem Revolver. Der Strick war grob, aber dafür umso fester um meine Handgelenke geschnürt und am Sattel des Korporals befestigt. 4 Tage brauchten wir zum ehemaligen Palast. Unserem Palast, den nun die Türken besetzt hatten.

Als wir ankamen war es schon sehr dunkel. Der Himmel war wolkenverhangen und ich konnte keine Sterne entdecken. Die Kälte kroch einem in die Glieder und man merkte, dass es bald Winter werden würde. Die Bäume trugen schon lange Zeit kein Laub mehr, und der Wind wurde jeden Tag ein bisschen Kälter. Meine Finger waren schon ganz blau vor Kälte und meine Handgelenke taten schrecklich weh, weil die Stricke so daran rieben. Meine Haut war wund gescheuert und brennt höllisch.Ich hatte das Gefühl ich könnte jeden Knochen und jeden Muskel in meinem Leib spüren, weil alles so schmerzte.

Der Koporal hatte kein Erbarmen und als wir im inneren Vorhof des Palastes angekommen war, schubste er mich immer noch an dem Strick in einen Viehstall. Er band mir den Strick und die Fußknöchel, und zurrte die Knoten an den Handgelenken noch einmal nach. So ließ er mich dort liegen und ging lachend mit den Soldaten in Richtung Palast, wo es schon nach Essen roch und es mir schien als könnte ich die Wärme, die hinter dem Tor lag, schon sehen.

Es war eine Eiseskälte draußen und de Boden war noch nass von dem letzen Regen. Ich fror erbärmlich zog die Beine schlang meine arme darum und versuchte meine Körperwärme auszunutzen. Jedes mal wenn ich die eiskalte Luft einatmete, fühlte es sich an wie tausende kleine Eis- oder Glas- splitter die ich in meine Lunge sog. Wenn ich ausatmete erschien eine große Atem-Wolke vor meinem Gesicht. Die Zeit verging ohne dass ich schlafen konnte, doch dann kam mir eine Idee. Ich kletterte über die Kniehohe Mauer die den Stall von der Wiese trennte und legte mich zwischen die schlafenden Schweine, um mich an ihren warmen Leibern zu wären, und nach kurzer Zeit war ich in einem tiefen Schlaf versunken.

Ich träumte vom meinem Vater. Ich sah mich selbst als kleines Kind, in einer Ecke einer schäbigen und herrunter gekommenen Hütte sitzen. Ich sah meinen Vater, er hatte getrunken wir sooft. Immer wenn er trank wurde er wütend, er zerstörte die spärliche Einrichtung und schlug meine Mutter. Schlug sie mit den zerbrochenen Dielen, mit den Fäusten, trat nach ihr als sie schon blutend am Boden lag. Ich wollte ihr helfen, ich schrie ihren Namen, doch ich konnte mich nicht bewegen, ich war zu gelähmt vor Angst. Angst, dass er auch mich schlagen würde, wie schon öfter.

Plötzlich spürte ich Wasser auf meinem Gesicht, Eisekalt war es. Es brannte wie tausend kleine Splitter die sich in meine Haut fraßen. Als ich die Augen öffnete, stand direkt vor mir mir einem alten Eimer in den Händen, ein junger Brusche. Er war ein großer und blonder Kerl, seine Haut sah aus als ob er vor kurzem die Pocken gehabt hätte, und grinste mir mit einem schiefen Lächeln entgegen. Er sagte mir, dass er Marlo heiße und er mich baden sollte und dann zu Morka ( dem fiesen Korporal) bringen sollte. So erfuhr ich nun endlich den Namen meines Peinigers. Morka.

Marlo, brachte mich durch eine Nebentür in den Palast. Er war riesig. Er wirkte in den ersten Momenten einfach so erdruckend auf mich, dabei sah ich anfangs nur einen so kleinen Teil des gesamten Palastes. Wir gingen scheinbar unendlich viele Treppen hoch und der Boden war überall mit Teppischen bezogen,die aussahen als kämen sie aus Arabien. An den Wänden hingen die fantasievollsten Bilder, standen sie schönsten Skulpturen und exsotischsten Pflanzen die ich je gesehen hatte. Die Türen waren weiß und die Türknöpfe allesamt mit gold überzogen. An den Decken hingen große Leuter mit bunten Kristallen, die klitzerten wie die Sterne in der Nacht.

In einem Flur durch den wir gingen, war der Teppich blau, und die Bilder an den Wänden zeigten Unterwasserwelten und Fische. Marlo ging auf eine große Tür zu und führte mich hindurch. Ich stand in einem riesenhaften in weißen Marmor gehaltenem Badezimmer. In dem Haus in dem ich aufgewachsen war, hatte es nur ein Plumpsklo gegeben und zum baden war ich immer zu dem kleinen Teich neben unserem Haus gegangen. Das war nicht mal annähernd vergleichbar. Doch es war unglaublich schön. Die Decke, Wände und sogar der Boden waren mit seltsamen weißen Steinplatten ausgekleidet.

Es gab weitere interessante Pflanzen mit Bunten blättern, ein Wasserbild mit unzähligen Merrjungsfrauen pragte über der Badewanne. Die war wirklich reisig, sodass ich dort gewiss viermal reingepasst hätte. Neben der Wanne stand eine dieser Skulptuen. SIe zeigte zwei nackte Menschen; einen Mann und eine Frau. Die Frau hatte die Beine um das Becken des Mannes geschlungen und hatte die Arme um seinen Hals geschlungen um sich fest zu halten. Es sah fast so aus als ob der Mann die Frau wie ein Kind tragen würde, doch die Mimiken der Gesichter irritierten mich. Bevor ich es mir näher anschauen konnte, kam Marlo auf mich zu. Ich hatte ihn fast vergessen so fasziniert war ich gewesen. Für ihn schien dieser Raum nichts neues zu sein, und er musterte mich interessier. Ich spürte wie mir die Wärme in den Kopf stieg, und schaute rasch zu Boden weil ich nicht wollte, dass er sah wie ich rot wurde. Dabei hätte ich nicht einmal sagen können woher dies rührte.

Marlo nahm mich sanft bei der Hand und führte mich zur Badewanne, stellte sich vor mich und sagt:" Los, zieh dich aus!" Obeohl ich mich schon etliche male vor irgendwelchen Jungen umgezogen und gebadet hatte, kam ich mir auf einmal vor wie ein kleines Kind. Ich wusste nicht recht was ich tun sollte, denn irgendwas in mir fühlte sich komisch an. Ich fühlte mich so doof und unbeholfen. Ich wusste nicht warum, aber ich war schrecklich nervös udn wollte mich jetzt nicht vor marlo umziehen. Ich kannte ihn ja kaum, doch was sollte mir schon übrig bleiben. Als Marlo gerade das Wasser anmachte, zog ich schnell meine alten, dreckigen nach Schwein stinken Sachen ais. Im dem Moment wo Marlos sich gerade zu mir umdrehen wollte, schlüpfte ich an ihm vorbei und stellte mich in die Badewanne.

Ich spürte seinen Blick auf meinem entblößten Körper, und schaute nur schüchtern auf meine Füße am Wannenboden. Ich hörte wie Marlo mit irgendwteas raschelte, doch ich wollte noch nicht aufschauen, mich nicht meiner Scham hingeben, wollte nicht seinen Blick sehen. Als plötzlich 2 Füße in meinem Blickfeld auftauchten, schrak ich innerlich zusammen. Obwohl ich wusste was ich sehen würde, war ich erschrocken plötzlich den nackten Marlo vor mir stehen zu sehen. Er schaute mich freundlich läschelnd an und packte mcih sacht mit seinen Händen an den Schultern und drückte ihc leicht nach unten bis wir beide in der großen Wannde saßen und der Schaum uns umgab.

Ich hatte solch eine Angst. Doch keine meiner Angstvorstellungen wurde wahr. Er tat mir nichts. Wir saßen zusammen in der Wanne und schauten uns an, dann hab er mir einen Waschlappen und ich wusch mich. Als wir aus der Wanne stiegen holte Marlo und 2 große Tücher geholt, legte eines um mich und rubbelte mich sanft trocken. Das Handtuch war schön weich und flauschig, sodass ich mich hineinkuschelte während Marlo unsere Kleider holte.

Ich bekam einen Unterrock, der fast durchsichtig schien bestickt mit einem schleierhaftem schwarzem Überwurf und ein Oberteil, welches ebenfalls schwarz war. Rote Ornamente waren auf das Oberteil gestickt, welches Marlo mir mit viel geduld und Mühe umband. Er zog wieder seine alten Klamotten an.

Er betrachtete mich von oben bis unten und sagte dann:" Du siehst wunderschön aus. Die Kleider sidn sehr teuer, du musst sehr vorsichtig mit ihnen umgehen, denn die darfst du nicht immer tragen. Normalerweise trägst auch du sowas", und er zupfte sich angeekelt am Hemd " dass was du jetzt trägst, darfst du nur tragen wenn der Koporal oder einer der Offiziere und Befahlshaber etwas von dir wollen." Er blickte mich sehr traurig an, " nie darfst du die Dacjen schmutzig oder kaputt machen, du musst sie hüten wie dein Leben. So jetzt komm, du musst in den Speisesaal. Dort wirst du erstmal allen vorgestellt". Mit diesen Worten drehte er sich ruckartig um udn schritt auf die Tür zu, doch bevor er sie öffnen konnte, hielt ich seinen Arm fest, schaute ihm in die Augen und fragt:" Gehst du mit jedem neuen Mädchen in diese Wanne?" Er blickte mir fest in die Augen, doch dann schein sein Blick zu brechen, er schaute schnell auf den Boden, machte sich los und ging vorraus zum Speisesaal.

 

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Langsam ging ich Marlo hinterher. Ich wusste nicht was sein wegschauen bedeutete. Vielleicht machte er es mit jeder, oder auch nicht. Oder er wollte die Antwort noch heruaszögern. Ich wusste es nicht. Ich kannte ihn noch zu kurz um ihn soweit einschätzen zu können. So liefen wir wieder schwigend durch etliche Flure bis er stehen blieb und auf eine Türe zu unserer Rechten zeigte; er schaute mir nicht in die Augen. Vorsichtig trat ich auf die Tür zu und drückte die Klinke herunte. Als die Tür nur einen kleinen Spalt geöffnet war kam mir der Geruch von seltenen Speisen entgegen. Ich trat ein und merkte, dass ich recht hatte; auf dem Tisch standen die schönsten Speisen. Zu dieser Zeit konnte ich die meisten von ihnen nicht einmal benennen, so fremd waren sie mir. Kartoffeln erkannte ich, verschiedene Fleischbraten, exquisite Saucen, die verlockend dufteten, Salate in Farben wie ich sie noch nei gesehen hatte, Gemüsesorten die verzaubernd rochen. Es war unvorstellbar. Der Koporal saß links neben dem Ende des langen Mahagoni-Tisches. Vorkopf saß ein erst udn brutal wirkender Alte. Der Koporal gehieß mir rechts neben dem Alten okatz zu nehmen also, Morka gegenüber.

Bevor ich mich setzte blickte ich noch einmal zur Tür, Marlo stand da wie versteinert und es schien mir als habe er Tränen in den Augen gehabt, doch bevor ich noch einmal hinschauen konnte, rannte er den Flur entlang und die anderen Diener schlossen die Türe.




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