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Prolog

Kira, ein kleines Drachenmädchen, welches kurz nach ihrem Schlüpfen von ihrer Mutter verlassen wurde, lag nun auf einer Lichtung. In der Mitte der Lichtung lief ein kleiner Bach. Kira hatte ihre Mutter nur für wenige Sekunden gesehen. Als Kira geschlüpft war, sah sie ihre Mutter nur verschwommen, da ihre Augen noch ganz verschwommen waren. Als sie gerade anfing halbwegs scharf zu sehen, flog ihre Mutter mit kräftigen Flügelschlägen weg. 2 Tage wartete Kira in dem kleinen Nest, doch ihre Mutter kam nicht wieder. Kira quälte der Hunger und so stieg sie langsam den hohen Felsen hinunter um etwas zu essen zu suchen. Sie aß 2 Kaninchen und ein Eichhörnchen, die versuchten zu fliehen, doch für Kira war es eine leichte Übung. Als sie fertig gegessen hatte, ging sie durch den Wald und fand den Bach. Sie trank etwas und legte sich danach auf der Lichtung in die strahlende Sonne und schlief ein.

Kapitel 1 – Neue Bekanntschaften

Kira schlug erschrocken ihre Augen auf, als sie einen Ast knacken hörte. Sie stand schnell auf und schaute sich auf der Lichtung um. Nichts war zu sehen, sie dachte dass sie sich das Geräusch vielleicht nur eingebildet habe. Sie trank einen Schluck aus dem Bach und ging vorsichtig Richtung Westen in den Wald. Sie wusste wenn sie in diese Richtung gehen würde, käme sie an eine Klippe. Sie hatte sie von ihrem Geburts-Nest aus gesehen. Da sie gesehen hatte wie ihre Mutter weggeflogen war, dachte sie dass auch sie es können müsste. Dies wollte sie heute lernen. Als sie an der Klippe stand und vorsichtig hinunter schaute sah sie einen großen und vermutlich tiefen See. Ihr konnte nichts passieren. Selbst wenn sie nicht fliegen konnte, würde sie weich oder zumindest im Wasser landen. Da hörte sie es wieder das komische Geräusch. Sie sprang herum und suchte die Grenze zum Wald ab. Trotz ihrer wirklich sehr guten Augen konnte sie nichts erkennen. Auf einer großen Eiche tummelten sich einige Eichhörnchen. Doch sonst waren keine Bewegungen im Wald. Also drehte Kira sich wieder herum und versuchte sich auf den Sprung vorzubereiten. Sie winkelte ihre Hinterbeine in einer guten Sprunghaltung an, spreizte ihre Flügel gen Himmel und sprang. Der Flug schien ihr wie eine Ewigkeit zu vergehen. Sie spürte den Wind wie er an ihrem langsam muskulöser werdenden Körper entlang glitt. Sie ließ ihre Flügel einfach offen, weil sie nicht wusste was genau sie damit anzufangen sollte. Plötzlich etwa bei der Hälfte der Klippe kam ein seitlicher Windstoß und Kira wurde herumgewirbelt. Sie wusste nicht wie sie den plötzlichen Richtungswandel umgehen sollte. Sie sah wieder den Anfang der Klippe und dort stand, wo vor wenigen Sekunden sie noch gestanden hatte, eine kleine schwarze Figur. Kurz bevor sie die Wasseroberfläche durchschnitt, hörte sie wie die schwarze Figur einen lauten, erschrockenen Schrei von sich gab. Und dann umgab sie das Wasser. Als sie wieder erwachte, blickte sie in einen strahlenden blauen Himmel. Sie musste erst einmal überlegen, was passiert war und warum sie sich nun auf einer satten grünen Wiese befand. Dann erinnerte sie sich an ihren katastrophalen Flugversuch und an das schwarze Wesen oben auf der Klippe. Plötzlich spürte sie die Präsens eines anderen Wesens, ganz in ihrer Nähe. Sie versuchte sich aufzustellen, doch merkte dass dies ihrer körperlichen Verfassung zuzumuten unmöglich war. Also drehte sie sich vorsichtig auf ihrer Rücken und versuchte nicht ihre Flügel unter ihrem eigenen Körpergewicht einzuklemmen. Als sie auf dem Rücken lag, konnte sie ihre Umgebung auch direkt besser betrachten. Sie lag auf einer runden, etwas platt getretenen Fläche Grasfläche. Außerhalb dieses Kreises saß im Gras etwas entfernt die schwarze Figur. Sie hatte einen merkwürdigen Körperbau. Sie hatte 2 Beine und 2 Flügel wie Kira, doch die Flügel hatten keine Häute und sahen nicht so aus als ob man damit vernünftig fliegen könne. Die Beine waren viel zu lang. Irgendwie wirkte der Körper insgesamt unförmig. Er hatte keine Schuppen und ein merkwürdiges Gesicht. Seine Nase war sehr klein und schmal und sein Maul wirkte komisch klein. Die Zähne konnte man von außer gar nicht sehen. Die Augen standen direkt nebeneinander. Er hatte merkwürdige hell braune Grasbüschel auf dem Kopf. Er saß im Gras und hatte die Augen geschlossen. Er schien zu schlafen oder zumindest sich auszuruhen. Langsam ging Kira näher heran, sie schnupperte vorsichtig und dann durchtrat sie den Kreis. Sie versuchte langsam und leise zu gehen, doch zumindest der Teil mit dem leise gehen gelang ihr nicht wirklich dennoch schien er nicht zu erwachen. Dennoch fühlte sie sich anders. Es kam ihr vor als sei sie schon wieder gewachsen zu sein. Sie vermutete, dass man als Jungdrache sehr viel wuchs, doch sie wusste nicht genaues über Drachen, da ihre Mutter so früh weggegangen war. Nun stand sie fast vor diesem jetzt viel zerbrechlicher wirkendem Geschöpf. Sie roch sehr vorsichtig an ihm, weil sie nicht wollte, dass er aufwachte. Er hatte eine komische Rüstung an, wie sie nun erkannte. Er war von Natur aus gar nicht schwarz sondern nur seine Rüstung. Er hatte über seine Beine und Arme alles Schwarz. Neben ihm im Gras lag ein Kopfschoner. Ein komischer Stab lag auch dabei, sowie ein gebogener Ast mit einem Seil dazwischen. Um seinen Rumpf trug er einen langen, im Wind wehenden Umhang. Als sie ihn einmal umrundet hatte und sich langsam vor sich hinlegte, öffnete er langsam seine Augen. Sie waren weiß, und in der Mitte waren kleine dunkle Punkte in Farbe des dunklen Wassers des Sees. In der Mitte waren sie Schwarz. Das Sonnenlicht spiegelte sich leicht in seinen Augen. Er schaute sie an, und öffnete langsam sein Maul. Nun konnte sie seine Zähne sehen. Sie wirkten- trist. Sie wirkten nicht scharf. Nicht gefährlich. Einfach nur Zähne, die nicht denselben Zweck wie ihre zu erfüllen schienen. Er zeigte sie und die Winkel seines Mauls zeigten nach oben. Ein Lächeln. Er streckte seine Klauen aus, sie wirkten auch anders als ihre. Es schien als ob er ihr die Möglichkeit geben wollte, an seiner Klaue zu riechen. Also tat sie dies.

Kapitel 2 – Ein neues Zuhause

Nachdem sie lange an ihm geschnuppert hatte, dachte er dass er ihr jetzt vertrauter wäre, also traute er sich vor. Er streichelte langsam über ihr Gesicht, ihr Nüstern und dann ging seine Klaue über die Ohren ihren Hals herunter. Sie zitterte ganz leicht am Körper doch er ließ sich nicht abschrecken. Er streichelte immer weiter. Kira, beobachtete ihn skeptisch. Als er ihre Flügel berührte spürte sie ein kleines Ziehen, er ging weiter und Kira gewährte es ihm. Er ging um ihrer Schwanz herum streifte auch an der anderen Seite des Körpers langsam über ihre Schuppen und endete wieder am Gesicht. Dann nahm er auf einmal seine Klaue und legte sie genau über ihr Herz. Es zog ganz leicht. Plötzlich spürte sie seine Stimme in ihrem Kopf: „ Sei gegrüßt! Mein Name ist Dean. Wie heißt du? Du bist wunderschön! Aber wie kamst du nur auf die Idee, von dieser Klippe zu springen? Bist du lebensmüde? Wieso bist du nicht bei deiner Mutter, nach unsere Legenden nach, bleiben kleine Drachen bis sie ausgewachsen sind bei ihrer Mutter?“ Sie knurrte böse, doch der Junge schrak nicht zurück. „ Meine Mutter lies mich alleine schon in meinem Nest! Sie lies mich im Stich und ich musste alleine klar kommen. Deshalb sprang ich von der Klippe. Sie konnte fliegen, ich wollte testen ob ich es auch kann und mir konnte ja nichts passieren, es war ja ein See unter mir.“ Dachte sie. Der Junge fing breit an zu grinsen. „ Ich verstehe dich! Das wird einiges einfacher machen.“




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